Chorfahrt Sommer Semester 2016
Am 03. Juni ging es dieses Jahr für uns auf Chorfahrt nach Burg Stargard. Ich reiste zusammen mit der Gruppe an, die den späten Zug um 18:30 Uhr nahm. In der Jugendherberge angekommen, wurden wir mit geschmierten Broten empfangen und bekamen unsere Zimmer und Zimmergenossen zugeteilt, womit ich super glücklich war! Dann begann auch schon die erste Probe. Es wurde „Battlefield“ eingeübt, die vier Mörder ausgelost, sowie der zukünftige Autor des Beitrags zur Chorfahrt für den Chorblog ausgewählt. (juhu!) Außerdem bekamen wir alle Zettelchen mit verschiedenen Textstellen verschiedener Lieder dieses Semesters, nach denen wir uns dann zusammensuchten. Diese Kleingruppen sollten das Schicksal des nächsten Tages besiegeln. Wir spielten einige Spiele im Klein- und Großgruppenverband, die uns für den Abend im wahrsten Sinne des Wortes „warm“ machten, da wir gegen Abend die Fenster nur öffnen durften, wenn gerade nicht gesungen wurde, was sich doch als gar nicht mal so häufig herausstellte. Die angestimmten Lieder stammten aus allen möglichen Semestern und da ich zwar Chorfahrt-Ersti, nicht aber Chor-Ersti war, war mir der Großteil bekannt und es war einfach schön, diese noch einmal in Erinnerung zu rufen. Im Laufe des Abends lichtete sich die Gruppe recht schnell und zu später Stunde blieben nur noch sieben Menschen übrig. An dieser Stelle soll ich Stefans und Martins große, große Verwunderung darüber erwähnen, aus welcher heraus sich Verschwörungstheorien entwickelten, um den Rest des Chores wieder erwachen zu lassen. Irgendwann zwischen dem ganzen wurde ich übrigens auch ermordet von Tine, die aber gleich am nächsten Tag selbst sterben musste.

Nach ganzen vier Wochen war es schon soweit: Unser erster Auftritt im Celebrate – Rock Pop Gospel Chor e.V. stand vor der Tür. Sieben, für uns neue und für die alten Hasen wohl bekannte Lieder, hatten wir einzustudieren.
Der schrille Weckton meines Handys reißt mich aus dem Tiefschlaf... “Nur noch ein paar Minuten“, denke ich und drücke auf Snooze...gerade war ich wieder in meinem Traum angekommen, da ertönt erneut der Wecker... “Ach, einmal geht’s noch“ ...Snooze...wieder der Wecker...Snoo...HALT! Nun musste ich aber wirklich aufstehen. Mittlerweile war es 6.45 Uhr und schon in einer Stunde waren wir am Südausgang des Hauptbahnhofes verabredet, von wo aus wir zu unserem ersten internationalen Konzert aufbrechen wollten.
