Chorfahrt Sommersemester 2025

Letztes Wochenende war für mich etwas ganz Besonderes: meine erste Chorfahrt! Vom 23. bis 25. Mai ging es nach Binz auf die wunderschöne Insel Rügen. Schon im Vorfeld war ich aufgeregt. Welche neuen Lieder wir singen werden und wen ich Neues kennenlernen würde. Es war schön, zusammenzukommen, gemeinsam zu proben und einfach eine gute Zeit zu haben. Die Proben waren intensiv, aber auch sehr motivierend. Wir haben die neuen Lieder: „Kom“, „Hard Rock Hallelujah“, „The Seed“ und „I’m Still Standing“ geprobt und an den vorherigen Liedern weitergearbeitet. Insgesamt war die Chorfahrt nach Binz für mich ein tolles Erlebnis. Die Stimmung war so herzlich und familiär, dass ich mich sehr wohlgefühlt habe. Ich bin dankbar, Teil dieser Gruppe zu sein, und freue mich schon auf die nächsten gemeinsamen Ausflüge und Proben. Es war eine perfekte Mischung aus Musik, Spaß und Gemeinschaft. Danke an alle, die diese Fahrt möglich gemacht haben – ich freue mich schon auf das nächste Mal! Klara 

Ein kleiner Bericht über ein schönes Konzert

Ein ganzes Semester (genauer: 21 Proben, davon 16 Mittwoche, zwei Chortage und drei Chorfahrttage, was eine Probenzeit von etwa 67,52h ergibt) haben wir intensiv geprobt, musiziert, uns manchmal planlos angeguckt und ab und zu hatten wir sogar Spaß.

Am 08.02.2025 fand dann das Semesterabschlusskonzert des Wintersemesters 2024/25 statt, welches liebevoll und mit humoristischen Elementen von Rebecca, Frederick und Georg unter dem Motto „Geschichten erzählen“ moderiert wurde.

Nach dem fulminanten Eröffnungsbanger „The Greatest Show“, bei dem (meines Wissens nach) keine echten Enten zu Schaden kamen, erwartete das Publikum in der ersten Hälfte des Konzerts ein bunter Mix aus Rock/Pop, Schlager, Musical, 80er-Feel-Good sowie die ersten beiden Solo-Beiträge („Radio“ von Simon, Jonathan, Eva, Oddi und Susi und „Knocking on Heaven‘s Door“ von Doreen, Elisa und Karl).

 

Um von der zweiten Hälfte zu berichten, welche nach einer 20minütigen Pause begann, möchte ich gern mit einem Zitat einleiten:

„Ladidadi da, dam da di da di dajam da“ – Mit diesen tiefsinnigen Worten aus dem Stück „Kom!“ starteten wir in die letzten 50min. Es folgten unter anderem der choreographisch anspruchsvolle Song „Wenn du tanzt“, der tonal und rhythmisch anspruchsvolle Song „Ein Traum“ und das Stück „Wana Baraka“, dessen Arrangement sehr wahrscheinlich dazu geführt hat, dass der tiefe Alt nun das a absolut hören kann, da sie das ganze Stück über (fast) keinen anderen Ton singen. Gern geschehen. In dieser Hälfte hörten wir auch drei weitere Solobeiträge: „Wolf“ von Sarah, Elisa und Karl; „Something‘s gonna hold on me“ von Caro, Maja, Marlene, Christoph und Karl und „Tequila“ von Steffen Meyer und Band.

Wie auch in der Moderation berichtet wurde, gab es in diesem Semester ganz viele tolle Soloanmeldungen und es fiel der Jury äußerst schwer, nur vier davon auszuwählen (wie es normalerweise üblich ist), weshalb wir an dem Abend eigentlich hätten allen sechs angemeldeten Soli lauschen können. Doch leider hat die extreme Krankheitswelle auch Celebrate erwischt, weshalb das schöne Solo „Jenny of Oldstones“ von Honey und Caro leider ausfiel. Auch „Knocking on Heaven‘s Door“ musste kurzerhand neu besetzt werden, da Anke (Gesang und Gitarre) krankheitsbedingt leider nicht am Konzert teilnehmen konnte.

Im Anschluss an das Konzert wurde gemeinsam abgebaut, aufgeräumt und der Abend bei guter GEMA-pflichtiger Musik und dem ein oder anderen Getränk bis in den frühen Morgen in der Pumpe ausklingen gelassen.

Danke für diesen schönen Konzerttag und die vielen Glücksmomente! Es war mir ein inneres Blumenpflücken mit euch allen!!

Und um mit den weisen Worten von Steffen Meyer abzuschließen, da es mir schier unmöglich wäre, es schöner zu formulieren:

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Tequila.

 

Am 11.05. fand der erste Chortag des Sommersemesters 2024 statt. Jana Marie und Stephen beschreiben ihren allerersten Chortag bei Celebrate aus ihren Perspektive:

Jana Marie:
Unser erster Chortag in diesem Sommersemester begann an einem sonnigen Maitag mit den schon freudig erwarteten kreativen Einsing-Übungen. Spätestens nach "Dancing Queen" waren dann wirklich alle wach und gut gelaunt.
Wir Chortag-Neulinge wurden gebeten, aufzustehen und eine Zahl zwischen 1 und 50 zu nennen. Ich war am nächsten dran - und so lest ihr diesen Chor-Blog nun aus meiner Feder.

Mit "Evening Rise" und dem afrikanischen "Indodana", das ich immer noch im Ohr habe, während ich diese Zeilen schreibe, haben wir uns schon an das erste neue Stück herangetastet, bevor uns um 12:30 Uhr ein vielfältiges Mitbringbuffet in die Pause lockte.

Nach dieser Stärkung waren dann schon beim Geschirrspülen die sanften Harmonien von "Indodana" zu vernehmen, bevor das neue "Evening Rise" wiederholt wurde und wir uns "so excited" auf ein weiteres neues Stück stürzten.

Apropos stürzen: In der anschließenden Kaffeepause gab's einen freudigen Ansturm auf die mitgebrachten selbstgebackenen Kuchen und andere Leckereien. Wir stürzten uns also wieder auf's Buffet und sammelten Energie für den Nachmittag.

Nach der Pause probten wir "Drömmarna" und die "Cantina Band", versprachen uns zuverlässige Freundschaften mit "I'll be there for you" und - an dieser Stelle möchte ich die Worte der Chorleitung zu Papier bringen - "beendeten diesen glücklichen Tag mit 'Oh happy day'".

Stephen: 

Wir hätten uns keinen besseren Tag für den ersten Chortag des Chores (und meines) in diesem Jahr aussuchen können. Die Sonne schien und es wehte eine frische Brise. Die Vögel sangen und die ganze Natur schien lebendig und aktiv zu sein. Das bedeutete natürlich, dass wir den Rest des Tages drinnen verbringen würden. Die Zusammenkunft im RFZ war auch für einen Ausländer wie mich relativ einfach. Ich betrat erstmal den falschen Eingang und wurde freundlicherweise zum Seiteneingang umgeleitet, wo ich sofort den Rest des Chores fand, der sich für den Tag vorbereitete. Die Schuhe wurden ausgezogen, Snacks wurden arrangiert und alle tranken Kaffee, bevor wir die Feierlichkeiten mit einem Dehn- und Aufwärmtraining begannen, das mir Energie gab, um bereit zum Singen zu sein, obwohl ich keine Ahnung hatte, was genau die Wörter meinten! Der Rest des ersten Abschnitts war ein Durcheinander aus Liedern und deutschen Anweisungen. Rhythmen und Texte wurden eingehalten, Tonhöhen gesucht und manchmal sogar gefunden und alle schienen in bester Stimmung zu sein. Nach der 45-minütigen Mittagspause, in der sich die Chormitglieder ein köstliches Buffet teilten und verschiedene Gruppen über dies und das plauderten, setzten wir das schöne gemeinsame Gesangschaos fort. Wir haben uns in einigen unserer Stücke auf verschiedene Kombinationen der verschiedenen Stimmen konzentriert und insbesondere versucht, schlechte Tonhöhen und das gelegentliche zusätzliche „Gäng", das sich immer wieder einschlich, auszubügeln und die Bässe immer wieder hinter allen anderen zurückzulassen! Der letzte Abschnitt wurde durch eine kurze Kaffeepause unterbrochen, die sehr benötigt und geschätzt wurde. Wir sammelten uns mit neuer Energie und machten weiter mit ein paar weiteren Tempo- und Tonhöhenübungen, um zu versuchen, alle unsere aktuellen Songs in Ordnung zu bringen, bevor die gemeinsame Zeit des Tages dem Ende zuging. Obwohl ich durch sieben Stunden Gesang, Konzentration und Bewegung körperlich völlig erschöpft war, konnte ich die Fortschritte spüren, die wir in unserer gemeinsamen Zeit gemacht hatten, und freue mich auf den nächsten Chortag später in dieser Saison!

 

Abschlusskonzert Winter 2023/2024

Nach vielen anstrengenden, witzigen und manchmal kurz- und langatmigen Proben ist es endlich soweit. Das Publikum bekommt seinen Retro – Flash. In einer schönen Lautstärken – Steigerung werden die Besucher mit „Hymn“ in die 80er entführt. Von da aus geht es rockig weiter mit Killerqueen von der geilsten Queen ever, der Band Queen. Die Moderatoren Julia Müller und Stephanie Sonnabend führen gekonnt und witzig durch den Abend. Nach den 70ern geht es „zurück in die Zukunft“. Beim „Ozean“ fließen wahrscheinlich beim Publikum die Tränen. Der Bass freut sich nach gefühlt 20 Minuten „hm“ singen auf Text. Leider ist mit dem letztem Satz Piano angesagt. Also liebes lesendes Publikum. Ja der Bass war auch da.

Dann ist es Zeit für das 1. Solo. Eva singt „Nimm mich zurück“ von Anna Depenbusch. Es ist einfach fantastisch. Wir bleiben in der Gegenwart und die Frauen erklären mit einem augenzwinkern, was sie von Rassistischen, frauen- und homosexuellenfeindlichen Menschen hält: „F*** you“. Hoffentlich zeitlos. Neben der Gegenwartsmusik gibt es auch neu geschriebene Musik. So singt sich der Chor durch viele Phasen der Starwars – Mythologie zusammen mit der Cantina – Band. Und welches Lied danach? „Spielt den selben Song nochmal“. Ok, den Selben Song/ Refrain nochmal. Es geht danach zurück in die 2000er und zu Mr. Brightside, als Bass macht vor allem der Beginn mit dem Singen der Strophe Spaß. Danach brauchen wir wieder ein Solo. 4 Personen stehen im Parkplatzregen. Ein großartiges A – Capellastück. Mit Wellermen geht es nochmal aufs Wasser und mit I`ll be there for you verabschiedet sich Celebrate von der Bühne. Für mich auch ein schöner Tribut an Matthew Perry.

Die 2. Halbzeit ist dann einfach großartig. Mit Son of the Preacher – Man kommt das älteste Lied, was wir performten (1968). Dann geht es in die 70er und es wird die Dancing Queen besungen. Dann wird es andächtig mit Indodana. Dann schmettert Caro als Solo noch einmal wahnsinnig emotional „Gold von den Sternen“ raus. Nina begleitet sie dabei am Keyboard. Danach können wir Männer zeigen, was wir gelernt haben. Carry on, Wayward Son läuft einfach gut. Dann brauchen wir natürlich noch einen schnellen Gospel und wir sind plötzlich im „Battlefield“ von Gott. Danach schaffen wir es ein altes Märchen aus dem 19. Jahrhundert zu erneuern. Des Kaisers neue Kleider, wird durch eine wunderbares Stück dargeboten. Nach den alten Märchen, geht es zu den Hobbits. 8 Männer prosten sich bei einem grandiosen Solobeitrag mit Bierflaschen zu. Dazu singen sie auch noch wunderschön. Kurz vor einem altem Klassiker gibt es eines der spannendsten Bassstücke. In Blackparade aus den 2000ern hat der Bass die 1. ca. 2 Minuten fast nur die Hauptstimme. Es läuft gut. Nach großem Dank an viele Menschen steht mit „Oh Happy Day“ unser letztes Lied an. Vor allem die Vorsänger geben echt eine geile Performance ab.

Das Publikum feiert ausgelassen und so bekommt es noch ein paar Zugaben. Zuerst wird das Werbelied „Hungriges Lied“ geschmettert. Anschließend: „den Selben Song nochmal“. Und dann gibt es wie jedes Semester: Danke und auf Wiedersehen.

Das Wiedersehen in der 3. Halbzeit in der Pumpe wird dann wieder legendär. Es wird viel gegessen, getrunken, getanzt und geschnackt. Auch hier gibt es den Retro – Flash.

Georg Fischer

Auf der Road to Winterkonzert fand am 03.02. der zweite Chortag in diesem Semester statt. Dazu trafen wir uns bepackt mit Instrumenten und reichlich Verpflegung um 10 Uhr wie gehabt im Rostocker Freizeitzentrum. Nach einer kurzen Aufwärmphase ging es dann auch schon in den ersten Probenblock. Die allermeisten Lieder liefen auch schon richtig gut, sodass wir uns mit großen Schritten frohen Mutes der ersehnten Pause näherten.

Nach einer ausgiebigen mittaglichen Stärkung mit selbstgemachten Leckereien á la Pizzaschnecken, Nudelsalat und Klöpschen, lauschten alle gespannt den Solisten, die ihre einstudierten Stücke aufführten. Tosender Applaus raunte durch den Raum und die viele positive Energie wurde dann direkt für das nächste Stück Oh Happy Day genutzt. Passend dazu wurden wir von der Sonne begleitet, die uns den Nachmittag über gnadenlos ins Gesicht schien. Mit den Proben unserer Tenor/Bass- und Sopran/Alt-Stücke wurde dann allmählich die Kaffepause eingeläutet. Zur Stärkung wurde ein Buffet aus Muffins, Keksen und sogar einer wahnsinns zweistöckigen Torte aufgetischt. Mit Kaffee in der Hand und Gebäck zwischen den Mundwinkeln wurden wir von zauberhafter Musik umgeben, die von einer kleinen Singalong-Session am Klavier erklang.

Auf ging es dann in den letzten Probenblock des Tages, wo wir unter anderem an der Performance für unseren anstehenden Auftritt feilten. Die ausgeklügelten Choreos stießen zunächst noch auf etwas Verwirrung, aber nach ein wenig Übung rockten wir regelrecht über das Pakett.

Ein überaus erfolgreicher Chortag geht zu Ende und gewappnet für unser Konzert am 17.02. ging es ins verdiente Wochenende.

Friedi

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